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BORN IN FLACHT-Partner SSR holt den Meistertitel im ADAC GT Masters 2020

BORN IN FLACHT-Partner SSR holt den Meistertitel im ADAC GT Masters 2020

Porsche ist der große Gewinner des diesjährigen ADAC GT Masters, der Topserie in Deutschland für Fahrzeuge der GT3-Klasse.

Die Kundenteams SSR Performance und Herberth Motorsport haben die komprimierte Saison 2020 nach einem hart umkämpften Finalwochenende in der Motorsport Arena Oschersleben auf den Plätzen eins und zwei in der Teamwertung beendet. Zeitgleich konnte sich das deutsche SSR-Duo Michael Ammermüller/Christian Engelhart mit ihrem Porsche 911 GT3 R den Fahrertitel vor ihrem Markenkollegen und Landsmann Robert Renauer sichern. Renauer wurde auf dem Bördekurs von Porsche-Werksfahrer Mathieu Jaminet (Frankreich) unterstützt, da sein etatmäßiger Teamkollege Sven Müller (Deutschland) derzeit erkrankt ist.

„Das hochkarätige Konkurrenzumfeld im ADAC GT Masters verlangt von allen Teilnehmern größten Einsatz. Umso mehr freut es mich für unser Kundenteam SSR Performance, dass sie bereits in ihrer Debütsaison mit dem 911 GT3 R den Titel erringen konnten“, sagt Fritz Enzinger, Leiter Porsche Motorsport, „Michael Ammermüller, der dreifache Champion aus dem Porsche Mobil1 Supercup, hat zudem seine außergewöhnliche Erfahrung mit dem Elfer ausspielen können.“

Die Ausgangssituation vor dem siebten und letzten GT-Masters-Wochenende versprach Spannung pur: Renauer reiste als Zweitplatzierter der Fahrerwertung mit einem Fünf-Punkte-Rückstand nach Oschersleben, Ammermüller/Engelhart lagen zwei weitere Zähler dahinter auf Rang drei. Schon nach dem ersten der beiden Einstundenrennen stand diese Reihenfolge auf dem Kopf: Von der Pole-Position des Qualifying-Siegers konnten die SSR Performance-Piloten einen souveränen Sieg herausfahren, Renauer und Jaminet überquerten die Ziellinie auf Position fünf, während ihre Titelkontrahenten Patric Niederhauser/Kelvin van der Linde (Schweiz/Südafrika) mit ihrem Audi nur Sechste wurden. Damit lag der SSR-Porsche vor dem Finale in der Meisterschaft acht Punkte vorn, während das Nummer-99-Auto von Herberth Motorsport Rang vier belegte.

Der 14. und letzte Saisonlauf begann am Sonntag mit einem heftigen Startcrash, den ausgerechnet der als Spitzenreiter angereiste Audi ausgelöst hatte. Unabhängig davon wurde auch Engelhart in Kurve 2 umgedreht, der Schreckmoment ging jedoch glimpflich aus: Da das Rennen abgebrochen wurde, konnte er sich für den Restart wieder auf der dritten Position einreihen. Nach dem Boxenstopp mit Fahrerwechsel verteidigte Ammermüller diesen Platz bis kurz vorm Ziel. Dann ließ er Robert Renauer vorbei, um – sicher auf Titelkurs segelnd – kein Risiko mehr einzugehen. So endete das letzte Rennen des diesjährigen ADAC GT Masters mit Rang drei für den Herberth Motorsport-Porsche mit der Nummer 99 vor dem SSR-Performance-911 GT3 R. Platz acht ging an das Team75 Bernhard-Auto von Jannes Fittje und David Jahn.

Stimmen zum Rennen

Sebastian Golz (Projektleiter Porsche 911 GT3 R): „Viel spannender kann sich ein Saisonfinale kaum darstellen – vier Teams mit Chancen auf den Titel, das spricht für ein gutes und ausgeglichenes Rennformat. Die Doppelbelastung der direkt aufeinander folgenden Wochenenden am Lausitzring und in Oschersleben haben wir unseren Kundenteams nicht angesehen, im Gegenteil: Sie waren heiß auf das Saisonfinale. SSR Performance und Herberth Motorsport haben auf Augenhöhe um den Titel gekämpft und uns eine tolle Vorstellung geliefert. Dies zeigt, dass Porsche seinen Teams mit dem Kundensportkonzept eine ausgeglichene Basis bietet. Mit dem Sieg im Gepäck geht es nun zum Finale der GT World Challenge nach Le Castellet.“

Michael Ammermüller (Porsche 911 GT3 R #92, SSR Performance): „Der Gewinn im ADAC GT Masters ist der fünfte Titel meiner Karriere. Der Sieg in dieser so stark besetzten GT-Meisterschaft bedeutet mir sehr viel. Christian und ich haben uns perfekt ergänzt: Er ist ein Perfektionist bei der Datenauswertung und ich habe mich auch in kritischen Situationen nicht aus der Ruhe bringen lassen.“

Christian Engelhart (Porsche 911 GT3 R #92, SSR Performance): „Über den Titel freue ich mich unheimlich. Das ging nur mit einer perfekten Team-Leistung. Unsere Saison war wirklich großartig! Wir haben in diesem leistungsstarken Teilnehmerfeld die meisten Siege von allen geholt. Die Arbeit, die wir mit SSR Performance hier reingesteckt haben, wurde am Ende belohnt.“

Robert Renauer (Porsche 911 GT3 R #99, Herberth Motorsport): „Ich denke, wir können mit den Ergebnissen an diesem Wochenende und auch dem zweiten Platz im Endergebnis sehr zufrieden sein. Mit sieben Podiumsplatzierungen waren wir so konstant wie keine andere Fahrerpaarung. Das zeigt auch, wie gut unser Porsche auf jeder Strecke im Kalender funktionierte. Unser Team hat einen tollen Job gemacht, ich bin extrem stolz auf das, was wir dieses Jahr wieder zusammen erreichen konnten. Natürlich ist es etwas enttäuschend, so knapp geschlagen Zweiter zu werden. Ab und zu hat uns in dieser Saison leider das nötige Glück gefehlt.“

Mathieu Jaminet (Porsche 911 GT3 R #99, Herberth Motorsport): „Das war kein einfaches Wochenende. Auf der Suche nach Performance mussten wir speziell im Qualifying ein paar Schwierigkeiten mit dem Auto aussortieren. Im Rennen lief es für uns dann besser, auch wenn in Oschersleben das Überholen problematisch ist. Am Ende haben wir wichtige Punkte geholt – ein Titelgewinn ist zwar schöner als Rang zwei, aber für Robert und das Team Herberth Motorsport war es ein wichtiges Resultat. Für Porsche freue ich mich sehr über Platz eins und zwei in der Meisterschaft, das passiert im hart umkämpften ADAC GT Masters nicht so oft.“

https://newsroom.porsche.com/de.html

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Source: René Staud